Bayerischer Bibliothekspreis 2025

geht an die Stadtbücherei Penzberg und die Gemeindebücherei Tacherting

Am Montag, den 27. Oktober 2025, wurde in der Stadtbücherei Penzberg der Bayerische Bibliothekspreis verliehen. Sichtlich stolz begrüßte Penzbergs Erster Bürgermeister Stefan Korpan den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, der die beiden Preise persönlich überreichte.

„Buch schlägt Ball“ – so würdigte Minister Blume in seiner Laudatio die Bedeutung der Bibliotheken. Er hob hervor, dass mehr Menschen Bibliotheken als Fußballstadien besuchen und betonte die zentrale Rolle der Bibliotheken als lebendige Orte des Wissens und der Gemeinschaft. „Eine Bücherei ist viel mehr als nur das Buch.“  Sie sei ein Ort, wo man sich weiterentwickeln könne. Bibliotheken seien zu „Orten der Begegnung geworden“ – zu Orten, „die begeistern“.

MdL Dr. Ute Eiling-Hütig, Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbands, unterstrich die Bedeutung des Preises als Auszeichnung für besondere Leistungen einer Bibliothek. „Bibliotheken müssen die Demokratie unterstützen“ – und bei jungen Menschen in digitalen Zeiten „dafür sorgen, dass sie andere Welten kennenlernen“. Als Mitglied der Jury berichtete sie, wie schwierig und letztlich doch eindeutig es für die Jury war, die beiden Preisträger aus den vielen guten Bewerbungen zu ermitteln.

Sichtlich stolz nahmen Ilka Heissig, Leiterin der Stadtbücherei Penzberg, und Bernadette Maier, Leiterin der Gemeindebücherei Tacherting, die Preise entgegen. Sie gaben das Lob der Redner an ihr engagiertes Team weiter. BR-Sportmoderator Johannes Krause, seit vielen Jahren eng mit der Stadtbücherei Penzberg verbunden, führte launig durch das Programm und sorgte für eine herzliche Stimmung.

Der Bayerische Bibliotheksverband e.V. vergibt jährlich den Bayerischen Bibliothekspreis in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und wird in Form eines Hauptpreises (10.000 Euro) und eines Sonderpreises (5.000 Euro) verliehen.

Ausgezeichnet werden Bibliotheken, die mit innovativen Angeboten überzeugen, etwa im Bereich Digitalisierung, soziale Integration oder frühkindliche Leseförderung. Die Entscheidung trifft eine Fachjury, die die Preisträger anhand festgelegter Kriterien auswählt. Aufgrund der Vielzahl an Bewerbungen in diesem Jahr war die Auswahl besonders schwierig, was die Bedeutung der Auszeichnungen zusätzlich unterstreicht.